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Christian Dior: Meister der Haute Couture

In dieser Blogpost-Reihe taucht Circa Vintage tief in die Geschichte einiger unserer Lieblingsdesigner ein. Heute ist das Modehaus Christian Dior an der Reihe.

1946 gründete der französische Designer Christian Dior eines der renommiertesten Modehäuser der Geschichte. Seine erste Kollektion „Corolle“, auch „New Look“ genannt, verwendete Korsagen mit Fischbein, Hüftpolster und Korsetts, die eine unverwechselbare, üppige und feminine Silhouette schufen. Die Menge des für jedes Outfit verwendeten Stoffes führte nach der Kriegsrationierung zu einem Aufschrei, doch der revolutionäre New-Look-Stil rückte Paris bald nach dem Zweiten Weltkrieg ins Zentrum der Modewelt.

 

Im Oktober 1957 starb Christian Dior an einem Herzinfarkt, nur sechs Monate nachdem er auf dem Cover des TIME-Magazins erschienen war. Das Unternehmen suchte fieberhaft nach einem Nachfolger und rekrutierte schließlich intern den jungen Yves Saint Laurent als Artistic Director. Gianfranco Ferré kam später, gefolgt von Marc Bolan, da die Marke innovative Designer anzog, die Dior als Sprungbrett für große Erfolge nutzten.

  

John Galliano war von 1996 bis 2011 15 Jahre lang Kreativdirektor. Seine Haute Couture- und Ready-to-Wear-Shows erhielten Saison für Saison branchenweit Anerkennung und zogen sowohl Prominente als auch Kontroversen mit Shows wie der „Homeless Show“ und der „S&M Show“ auf sich. Diese hochfantastischen, hochbudgetierten Performances gelten heute als ein Moment wahrer Kunst in der Modegeschichte – eine Lektion, wie Mode ein Publikum bewegen kann. Heute bleibt das Haus Christian Dior ein Synonym für die oberen Ränge der Mode und kreiert zukünftige Erbstücke für diejenigen, die das Glück haben, dort einzukaufen.

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